Mau-Mau ist ein deutsches Auslegespiel für zwei bis sechs Spieler mit dem Ziel, alle Karten als Erster abzulegen. Gelegt wird, wenn die eigene Karte mit der obersten offenen Karte in Farbe oder Wert übereinstimmt; der Bube ist dabei frei wählbar. Kann ein Spieler nicht legen, zieht er eine Karte vom Talon. Wer zuerst die letzte Karte ablegt, ruft „Mau-Mau!“ und gewinnt die Runde — alle anderen zählen die Werte ihrer Restkarten als Verliererpunkte.
Jetzt kostenlos spielenMau-Mau wird traditionell mit 32 Karten (Skatblatt) gespielt; diese Online-Version nutzt das volle Blatt mit 52 Karten (2 bis Ass in Pik, Herz, Karo und Kreuz), damit auch mit sechs Spielern und sechs Handkarten ausreichend Talon übrig bleibt.
Jeder Spieler erhält sechs Karten verdeckt. Die oberste Karte des Talons wird offen danebengelegt und bildet den Start der Ablagestapel.
Gewonnen hat, wer zuerst alle seine Karten abgelegt hat und dabei „Mau-Mau!“ ruft. Die übrigen Spieler zählen danach die Punktwerte ihrer Restkarten als Strafpunkte; über mehrere Runden werden diese summiert. Wer zuerst 100 Strafpunkte erreicht, ist der „Mau-Mau-Meister“ — der Verlierer der Partie.
Eine Karte darf gelegt werden, wenn sie mit der obersten offenen Karte die Farbe (Zeichen) oder den Wert gemeinsam hat. Auf die Pik 10 passen also jede andere Pik-Karte oder jede andere 10.
Hat ein Spieler eine passende Karte, darf er sie legen — er kann aber auch freiwillig ziehen. Ganz aussetzen ohne zu ziehen ist nicht erlaubt: gelegt oder gezogen wird immer.
| Situation | Erlaubt? |
|---|---|
| Gleiche Farbe wie die offene Karte | Ja |
| Gleicher Wert wie die offene Karte | Ja |
| Bube auf eine beliebige Karte | Ja — außer auf einen Buben |
| Bube auf Bube („Bube auf Bube stinkt“) | Nein |
| Andere Farbe, anderer Wert | Nein |
Wer eine 7 legt, zwingt den nächsten Spieler, zwei Karten zu ziehen. Hat dieser selbst eine 7, darf er sie direkt legen — dann wächst die Strafe für den Übernächsten auf vier, danach sechs, acht Karten und so weiter.
Der Bube kann die Ziehpflicht nicht abwenden: Auf einer liegenden 7 ist nur eine weitere 7 erlaubt. Wer die Strafe annimmt, zieht den vollen Betrag auf einmal, und der nächste Spieler ist an der Reihe.
Wer eine 8 legt, überspringt den nächsten Spieler. Bei zwei Spielern bedeutet das: Du legst selbst noch einmal. Legen mehrere Spieler hintereinander Achter, werden entsprechend viele Spieler übersprungen.
Der Bube (Jack) ist ein Allesleger: Er darf auf jede Karte gelegt werden — nur nicht auf einen anderen Buben. Der Spieler, der den Buben legt, wünscht sich eine Farbe, die als Nächstes gelegt werden muss.
Ist der Bube die letzte Karte, gibt es obendrein doppelte Strafpunkte für alle Verlierer — der klassische Turnier-Griff.
Kann oder will ein Spieler keine Karte legen, zieht er eine Karte vom Talon. Passt die gezogene Karte, darf er sie sofort legen; sonst ist der nächste Spieler dran.
Ist der Talon aufgebraucht, werden die abgelegten Karten — bis auf die oberste sichtbare Karte — gemischt und als neuer Talon ausgelegt. So kann eine Runde beliebig lange weitergehen, bis jemand leer ist.
Wer nur noch eine Karte auf der Hand hat, muss „Mau!“ rufen; die letzte Karte wird mit „Mau-Mau!“ abgelegt. Am Tisch vergisst man das schon mal — dann gibt es eine oder zwei Strafkarten. Online übernimmt das System die Ansage automatisch, damit kein Streit über versäumte Rufe entsteht.
Am Ende einer Runde zählen die Restkarten der Verlierer als Strafpunkte — nach deutschem Turniermaßstab: Ass 11, Zehn 10, König 4, Dame 3, Bube 2, alle Zahlenkarten nach ihrem Nennwert.
War die letzte Karte des Siegers ein Bube, werden alle Verliererpunkte verdoppelt. Über mehrere Runden werden die Strafpunkte addiert; wer zuerst 100 Punkte voll hat, verliert die Partie.
| Karte | Punkte |
|---|---|
| Ass | 11 |
| 10 | 10 |
| König | 4 |
| Dame | 3 |
| Bube | 2 |
| 2 bis 9 | Nennwert (2–9) |
Werde hohe Karten (Ass und Zehn) so früh wie möglich los — sie sind am Ende die teuersten Strafpunkte.
Halte Buben als Joker zurück: Sie retten dich, wenn die Farbe fehlt, und doppeln als Schlusskarte den Gegnern die Punkte.
Achte auf die Farben, die du selbst noch besitzt — ein Bube auf deine stärkste Farbe gewünscht hält dich spielbereit.
Bei einer liegenden 7 lieber selbst nachlegen, wenn du eine hast: 2 Karten sind billiger als 4.
Klassisch 32 (Skatblatt); diese Online-Version nutzt 52 Karten (2 bis Ass), damit bis zu sechs Spieler je sechs Karten erhalten und der Talon reicht.
Zwei bis sechs an einem Tisch. In der Schnellpartie spielst du an einem 4er-Tisch, freie Plätze füllt die KI.
Der nächste Spieler muss zwei Karten ziehen. Legt er selbst eine 7 weiter, wächst die Strafe für den Übernächsten auf 4, dann 6, 8 ... Karten. Eine andere Karte löst die Pflicht nicht aus.
Die 8 setzt den nächsten Spieler aus. Bei zwei Spielern legst du dadurch selbst nochmal.
Nein — „Bube auf Bube stinkt“. Der Bube darf auf jede andere Karte, und der Spieler wünscht die nächste Farbe.
Bei einer Restkarte ruft man „Mau!“, beim Ablegen der letzten Karte „Mau-Mau!“. Hier im Browser macht das System automatisch — niemand wird vergessen.
Ass 11, Zehn 10, König 4, Dame 3, Bube 2, Zahlenkarten nach Nennwert. War die Schlusskarte des Siegers ein Bube, zählt doppelt. Wer zuerst 100 Strafpunkte hat, verliert die Partie.
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