Die gängigsten Begriffe des Mau-Mau mit kurzer Erklärung — so verständigst du dich an jedem Tisch.
Talon
Der verdeckte Kartenstapel, aus dem gezogen wird. Ist er leer, werden die abgelegten Karten bis auf die oberste gemischt und als neuer Talon ausgelegt.
Ablagestapel
Der offene Stapel, auf den gelegt wird. Maßgeblich ist immer die oberste Karte bzw. die gewünschte Farbe nach einem Buben.
Zwei-Ziehen (die 7)
Die 7 zwingt den nächsten Spieler, zwei Karten zu ziehen. Weitere Siebenen stapeln die Strafe auf 4, 6, 8 ... Karten.
Aussetzen (die 8)
Die 8 überspringt den nächsten Spieler; bei zwei Spielern legt der Aussetzer selbst erneut.
Farbwunsch (der Bube)
Der Bube darf auf jede Karte außer einen Buben gelegt werden; der Spieler wünscht die Farbe, die als Nächstes gelten soll.
Mau!
Die Ansage, wenn man nur noch eine Karte auf der Hand hat. Online ruft das System automatisch.
Mau-Mau!
Der Siegesruf beim Ablegen der letzten Karte.
Strafpunkte
Die Restkarten der Verlierer zählen am Rundenende: Ass 11, Zehn 10, König 4, Dame 3, Bube 2, Zahlen nach Nennwert; Bube als Schlusskarte des Siegers verdoppelt.
Runde
Ein Durchspiel vom Austeilen bis zum ersten Leerspieler; über Runden werden Strafpunkte summiert.